Viel zu tun

Meine Ideen für unsere Zukunft

Nord­kir­chen, Süd­kir­chen und Capelle bieten eine groß­ar­ti­ge Lebens­qua­li­tät. Wir sind hoch­at­trak­tiv für Familien und auch für Unter­neh­men, die sich bei uns ansie­deln. Und der Kli­ma­schutz ist für uns nichts Neues – der Erhalt unserer Umwelt liegt uns schon lange am Herzen und dafür tun wir auch was.

Sie finden hier viele meiner Ideen, wie wir unsere Gemeinde in den kom­men­den fünf Jahren wei­ter­ent­wi­ckeln können. Ein Punkt, der Sie beson­ders inter­es­siert, ist nicht dabei? Dann sprechen Sie mich an! Lassen Sie uns drüber reden und gemein­sam etwas für unsere Gemeinde auf den Weg bringen!

1. Lebens- und Freizeitqualität ausbauen

Neues Schwimmbad schaffen

Das aktuell zentrale Projekt ist der Hotel­neu­bau mit einem Schwimm­bad und Well­ness­be­reich sowie einem Aus- und Fort­bil­dungs­zen­trum des Landes am gleichen Standort. Beides bedingt sich gegen­sei­tig und hängt eng zusammen. Die Gesprä­che mit dem Pro­jekt­ent­wick­ler, den Inves­to­ren, den Betrei­bern ver­lau­fen positiv. Ich bin mir sicher: Bald können wir wieder in unserem Schwimm­bad die Bahnen ziehen.

Wirtschaft stärken

Unser digi­tal­Cam­pus ist ein echtes Erfolgs­mo­dell. Er ist Treff­punkt für Unter­neh­men, Startups, Pri­vat­per­so­nen und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen als Inno­va­ti­ons­ort und Aus­tausch­platt­form. Diesen Treff­punkt will ich weiter fördern. Wir machen Nord­kir­chen damit noch nicht zum „Silicon Valley“ – aber wir zeigen, dass Hoch­tech­no­lo­gie auch in einem Dorf im Müns­ter­land Zuhause ist. Aber auch darüber hinaus will ich, dass bestehen­de Unter­neh­men bei uns Raum zur Ent­fal­tung finden, dass wir attrak­tiv sind für neue Unter­neh­men. Und beson­ders am Herzen liegt mir auch, dass alle drei Orts­tei­le wei­ter­hin vor Ort ein mög­lichst breites Ein­zel­han­dels­an­ge­bot vor­fin­den. Dafür setze ich mich ein!

Wohnangebote ausbauen

Nicht mehr jeder und jede träumt vom Ein­fa­mi­li­en­haus als Eigen­heim. Wir brauchen deshalb mehr Woh­nungs­bau für Miet- und Eigen­tums­woh­nun­gen, gerade auch in Form klei­ne­rer Woh­nun­gen. Und ich will bedarfs­ge­rech­te Wohn­for­men fördern: Wohnen im Alter, Pfle­ge­wohn­grup­pen, Tages­pfle­ge, öffent­lich geför­der­ter Wohnraum.

Gemeindeleben fördern

Wir haben mit Pro­jek­ten, wie dem Neubau der Sport­hal­le in Nord­kir­chen, der Sanie­rung der Grund­schu­le in Süd­kir­chen und dem neuen Dorf­ge­mein­schafts­haus in Capelle wichtige Infra­struk­tur­ein­rich­tun­gen rea­li­siert. Wir werden wei­ter­hin an not­wen­di­gen Pro­jek­ten arbeiten: Als nächstes will ich, dass wir auch das Wasser in Capelle wieder ans Tages­licht holen. Die Öffnung des Capeller Bachs ist öko­lo­gisch sinnvoll und erhöht die Auf­ent­halts­qua­li­tät für die Bür­ge­rin­nen und Bürger.

Feuerwehrgerätehäuser umbauen

Unsere Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ist ein wich­ti­ges Stand­bein der öffent­li­chen Sicher­heit. Damit das auch so bleibt, sind Beschaf­fun­gen not­wen­dig und Ver­bes­se­run­gen an den Gebäuden. Das Gerä­te­haus in Nord­kir­chen wird bereits umgebaut, Süd­kir­chen und Capelle kommen als nächstes dran!

Rathaus erweitern

Damit die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter zeit­ge­mäß arbeiten können und ein guter Bür­ger­ser­vice möglich ist, müssen wir im Rathaus etwas ver­än­dern. Wenn man an die Arbeits­si­cher­heit denkt, an neue Arbeits­zeit­mo­del­le, an das digitale Arbeiten und auch an den wich­ti­gen Daten­schutz, ist klar, dass das Raum­an­ge­bot nicht mehr aus­reicht. Wir dis­ku­tie­ren schon jetzt über Lösungs­mög­lich­kei­ten. Die Sanie­rung, der Umbau und die Erwei­te­rung des Rat­hau­ses ist aus meiner Sicht ein beson­ders wich­ti­ges Bau­pro­jekt der kom­men­den Jahre.

1000 Jahre Nordkirchen

Die ersten Ideen wurden schon gesam­melt. Mir ist wichtig: Wenn unsere Gemeinde den 1.000 Geburts­tag feiert, dann muss das etwas ganz Beson­de­res sein. Ich möchte mit allen Menschen in der Gemeinde feiern – mit Jung und Alt, mit neuen und alt­ein­ge­ses­se­nen Bür­ge­rin­nen und Bürgern, mit vielen Gästen. Kurz gesagt: Mit allen, die mit uns feiern wollen. Deshalb sollen in die Planung auch alle ein­be­zo­gen werden. Das ist mein Ver­spre­chen für 2022: Eine Feier, wie sie Nord­kir­chen, Süd­kir­chen und Capelle noch nicht erlebt hat!

2. Familiengerechtigkeit stärken

Kitas ausbauen

Die Politik für Familien war für mich von Anfang an ein wich­ti­ger Baustein meiner Politik. Schon 2016 wurde Nord­kir­chen als fami­li­en­ge­rech­te Kommune und 2017 als inklu­si­ve Gemeinde aus­ge­zeich­net. Diesen Weg will ich wei­ter­ge­hen. Aber um für Familien attrak­tiv zu sein, brauchen wir vor allem aus­rei­chend Kin­der­be­treu­ungs- und Schul­plät­ze. Wenn die Zahl der Kinder weiter steigt, gilt es schnell zu reagie­ren und zusammen mit Ein­rich­tungs­trä­gern neue Gruppen und wo nötig auch neue Kitas auf­zu­bau­en. Schon in den ver­gan­ge­nen Jahren haben wir drei neue Kin­der­gär­ten gebaut und neue Gruppen gestar­tet. Das ist ein weiterer wich­ti­ger Schritt, um Familien vom Leben in unserer Gemeinde zu über­zeu­gen.

Schulstandorte erhalten und ausbauen

Alle drei Orts­tei­le sollen auch wei­ter­hin Grund­schul­stand­ort sein. Das ist wichtig für die Iden­ti­fi­ka­ti­on vor Ort. Und es ist wichtig, damit die jüngsten Schü­le­rin­nen und Schüler einen mög­lichst kurzen Schulweg haben. Die Grund­schu­le in Süd­kir­chen wurde grund­le­gend saniert, für den Sport- und sonstige Unter­richts­an­ge­bo­te wurde das Dorf­ge­mein­schafts­haus in Capelle gebaut, als nächstes geht es jetzt an die Planung an der Grund­schu­le Nord­kir­chen. Die Johann-Conrad-Schlaun-Gesamt­schu­le ist für Schüler aus Nord­kir­chen und der näheren Umgebung äußerst attrak­tiv. Mit dem Bau eines neuen Gebäudes wollen wir nicht nur die Ober­stu­fe ausbauen und noch attrak­ti­ver gestal­ten, sondern auch den zukünf­ti­gen räum­li­chen Bedürf­nis­sen der Schule gerecht werden.

Schulen zukunftsfähig ausstatten

Außerdem müssen wir unsere Schulen bedarfs­ge­recht und vor allem zukunfts­fä­hig aus­stat­ten. Das heißt: Glas­fa­ser und WLAN in allen Schulen. Aber digitale Lern­mit­tel sind natür­lich nicht alles. Wichtig ist, dass die Leh­re­rin­nen und Lehrer auf diesem Weg auch mit­ge­nom­men werden. Die Digi­ta­li­sie­rung ist kein Selbst­zweck, sondern soll besseren Unter­richt möglich machen und die Schü­le­rin­nen und Schüler gut aufs eigen­stän­di­ge Leben und auf die Berufs­welt vor­be­rei­ten. Deshalb ist mir wichtig, dass die Kol­le­gi­en und natür­lich die Eltern auf dem Weg der Digi­ta­li­sie­rung mit­ge­nom­men werden.

Inklusion und Barrierefreiheit voranbringen

Und: Wir sollten noch inklu­si­ver werden. Menschen mit Behin­de­run­gen müssen noch mehr als bisher ins Gemein­de­le­ben ein­be­zo­gen und teil­ha­ben können. Das bedeutet, Pfle­ge­an­ge­bo­te für Menschen mit Behin­de­rung und ältere Bür­ge­rin­nen und Bürger zu schaffen. Das Wohn­pro­jekt — „mit­ten­drin“ – von Nord­kir­chenern für Nord­kir­che­ner — ist ein solches Projekt, was gerade ent­wi­ckelt wird. Und gleich­zei­tig sollten wir Wohn­mög­lich­kei­ten für die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Caritas-Werk­stät­ten bieten, damit sie nicht pendeln müssen, wenn sie das nicht wollen.

3. Nachhaltigkeit und Klimaschutz fördern

Klimaschutzkonzept weiterentwickeln

Unser vor einigen Jahren auf­ge­stell­tes Kli­ma­schutz­kon­zept bietet gute Ansätze. Jetzt gilt es aber dieses gemein­sam mit den Bür­ge­rin­nen und Bürgern wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Bezogen auf die Gemein­de­ver­wal­tung sind dabei für mich Punkte wie eine umwelt­freund­li­che Mate­ri­al­be­schaf­fung, Ener­gie­spar­maß­nah­men in der Ver­wal­tung und den Schulen sowie die Umstel­lung der Dienst­fahr­zeu­ge auf E‑Antrieb wichtig.

Mobilität weiterentwickeln

In einer Gemeinde, die sich im länd­li­chen Raum über drei Dörfer erstreckt, ist die Mobi­li­tät natür­lich ein beson­ders wich­ti­ges Thema. Ziel ist also, dass die not­wen­di­ge Mobi­li­tät mit einem mög­lichst geringen Ausstoß von Schad­stof­fen geschieht. Deshalb ver­bin­den wir bei den zukünf­ti­gen Mobil­sta­tio­nen alle Ver­kehrs­mit­tel mit­ein­an­der: Rad, Busse, Bahnen und auch das Auto. Ich bin der festen Über­zeu­gung: Umwelt­freund­li­che Mobi­li­tät geht derzeit nicht ohne Auto und nicht gegen die Auto­fah­re­rin­nen und Auto­fah­rer. Aber wir müssen attrak­ti­ve und bezahl­ba­re Mög­lich­kei­ten schaffen, bei denen es sinnvoll ist, das Auto stehen zu lassen.

Deshalb will ich:

  • die Ver­bin­dun­gen der Orts­tei­le unter­ein­an­der, aber auch die über Nord­kir­chen hin­aus­ge­hen­den Ver­kehrs­ach­sen stärken,
  • an den Mobil­sta­tio­nen Angebote für Fahr­rad­ver­leih, Car-Sharing und E‑Scooter schaffen, genauso wie Paket­sta­tio­nen, um weniger Lie­fer­ver­kehr nötig zu machen und Ser­vice­an­ge­bo­te des Ein­zel­han­dels zu ermög­li­chen,
  • mit einer Mobi­li­täts-App alle Ver­kehrs­mit­tel mit­ein­an­der ver­net­zen,
  • die Radwege weiter ausbauen,
  • die Park­si­tua­ti­on in Nord­kir­chen ver­bes­sern und den Park­such­ver­kehr damit ver­rin­gern sowie
  • die Bus­hal­te­stel­len weiter bar­rie­re­frei ausbauen.